2018
Seit Mitte Oktober touren Minsk und Zatokrev zusammen mit ihrer Split-Kollaboration «Bigod» quer durch Europa. Diese bemerkenswert gelungene und erfolgreiche Zusammenarbeit ist das Resultat eines schlüssigen, kompetent umgesetzten Konzepts zweier musikalisch im Sludge verwurzelter Bands, welche sich dasselbe Gründungsjahr – 2002 – und den Ruf als Underdog teilen.

Versiert, rhythmusbetont und energetisch: Minsk aus Chicago sind bekannt für epische Stimmungswechsel. So folgen gekonnt und harmonisch auf anspruchsvolle atmosphärische, klassisch postige Parts, Shoegaze-Elemente oder hysterische Ausschläge mit halbklarem Gebrüll. Verlässlicher Begleiter ist dabei stets der satte Groove, verschachtelten Breaks sowie technisch beschlagenen Riffs.

Zatokrev aus Basel vereinen Einflüsse aus verschiedensten Sektoren und erschaffen so eine fesselnde und energiegeladene Klangwelt, die sich durch ihre Vielschichtigkeit sowie das Wechselspiel dunkel-hypnotische Schwere und hoffnungsvoller Zerbrechlichkeit ihre eigene Nische schafft.
“That is not dead which can eternal lie. And with strange aeons even death may die.”- Necronomicon Tretet ein, ihr, die ihr euren Verstand aufgegeben habt, in die dunklen Gruften der Tiefe, wenn die Grossen Alten das Gaswerk in Horror und Wahnsinn stürzen. Mit The Great Old Ones beehrt uns eine Black Metal Band der Superlative. Seit beinahe 10 Jahren haben sich die Franzosen den obskuren Horrorwelten H.P. Lovecraft’s verschrieben, was sich so bereits im Bandnamen wiederspiegelt. Mit nunmehr drei Alben besingen sie die kosmischen Entitäten rund um die Gottheit Cthulhu, die in den tiefen unserer Welt ruhen. Dabei spielen The Great Old Ones ihre ganz eigene Version von Post Black Metal, fernab von Kitsch und verträumten Melodien, denn die Grossen Alten verlangen nach Ritualen des Horrors und des Wahnsinns. Tretet ein, ihr, die ihr die bekannte Weltaufgegeben habt, willkommen in den versunkenen Katakomben R'lyehs. Island - Insel der Vulkane, Geysire und guten Musik. Schaut man sich Künstler wie Björk, Sigur Ros und Solstafir an, so scheint die Insel Talente am Laufmeter zu produzieren. Dieses Phänomen zeigt sich auch immer wieder in der sehr lebendigen Black Metal Szene, die seit Jahren weltweit für Furore sorgt. So auch Auðn, die mit ihrem atmosphärischen Black Metal, voller Melancholie und rauer Mystik zu begeistern wissen.
Es ist soweit! Ultha, die Kölner Black Metal Kapelle, ist auf Tour und hält dabei Einzug im Gaswerk. Bereits im Songwriting entfaltet sich die Tiefgründigkeit ihrer Musik ins Unermessliche. Songs von zehn bis zwanzig minütiger Dauer transportieren deine Hassgefühle in ein tiefes, schwarzes Loch. Die durchdachten Melodien schwingen durch den Raum, bis deine Nerven weich werden. Das Herz flattert zusammen mit den Blastbeats und dank dem spirituellen Gekreische wird der Kontrast zur Wärme vom sonst erzeugten Sound relativiert. Ein seltener Akt der Dunkelheit wird garantiert.

Wie es der Name bereits erahnen lässt, ist bei Cold Cell viel weniger Wärme im Spiel. Der klare Sound unterstreicht die beliebte Kälte vom Black Metal. Die Basler manifestieren (nach eigenen Aussagen) das individuelle menschliche Gefängnis in der neuen, modernen Welt. Der Sound der Instrumente erinnert teilweise an Industrial-Sounds. Die maschinell gespielte Musik bietet eine Härte, die seinesgleichen im momentanen Schweizer Black Metal wohl kaum eine andere findet.

Eigentlich könnten S S S S genauso gut nicht nur vor, sondern auch nach den Konzerten Musik machen sollte. Ein tiefschwarzer Mix aus Ambient, Noise, Wave & Industrial versetzen dich in deinen eigenen Film. Der junge Luzerner weiss wie man Stimmung erzeugt und bringt gekonnt viel Düsteres davon in seine elektronische Musik.

Fans des True Metal, aufgepasst: Ross The Boss kommt ins Gaswerk! Der Mitbegründer und ehemalige Gitarrist von Manowar ist wieder mit seinem Soloprojekt aktiv. Nach geschlagenen acht Jahren hat Ross The Boss diesen April das dritte Soloalbum herausgebracht. Neben zehn neuen Songs sind auf «By Blood Sworn» auch drei neu eingespielte Manowar-Klassiker vertreten. Und diese neue Scheibe stellt die Metallegende mit seiner Band nun auf einer Europatour vor. Legt schon mal Halswehzältli und Perskindol heraus: Neben den neuen Songs werden euch auch die Manowar-Klassiker um die Ohren gehauen werden – Headbangen und Mitgrölen sind vorprogrammiert.

Wer sich die legendäre Show von Gitarrenvirtuoso Ross the Boss nicht entgehen lassen will, sollte den Termin gleich rot in die Agenda eintragen. Es ist nämlich das einzige Konzert in der Schweiz.

Die fünf Schweden von Bullet sind seit 2001 in der Metalszene unterwegs und haben bereits fünf Studioalben herausgebracht. Vor ein paar Jahren durften sie für AC/DC die Shows eröffnen und sind seit da auf allen einschlägigen Festivals vertreten: Rock am Ring, Graspop, Wacken, you name it. Ihr neustes, diesen April erschienenes Album «Dust to Gold» stösst allseits auf Lob und stieg auch gleich auf Platz 45 in die deutschen Charts ein. Astreiner Heavy Metal.

Einheizen werden uns die schwedischen Portrait, die die Bühnenbretter seit 2006 zum Biegen bringen. Die fünf Jungs fackeln nämlich anscheinend nicht lange, sondern alles ab. Schnelle Gitarren, gepflegter Doublebass und hoher Gesang – der perfekte Einstieg zu einem Abend pausenlosem Heavy Metal.

Leng Tch’e aus Belgien machen mit ihrem neuen Album «Razorgrind» und mit scheinbar unaufhaltbarer Energie Halt bei uns im Gaswerk. Die Band hat sich in den letzten 17 Jahren einen guten Namen in der Death- & Grind Szene erarbeitet. Trotz (oder vielleicht gerade dank) mehreren Bandwechsel, wirkt die Energie im Sound enorm. Mit neuer EP sind die Genfer Kess’khtak unterwegs. «Unwritten rules prevail» heisst das gute Stück voller Liebe zum Grindcore. Gesungen wird über den bedauerlichen Zustand unserer Welt. Über Hass & Gier. Eine würzige Stimme, geschmorte Riffs und gut gebratene Blastbeats gibt es von Grilled Flesh Party zur Vorspeise. Das Death/Grind Trio überzeugt mit einer Spannbreite von Thrash bis hin zu Slam Death. Die Romands bringen dich auf den Geschmack, deiner Wut an besagtem Abend etwas Freiraum zu verschaffen.
Man weiss gar nicht, wo man anfangen soll… eine Bandgeschichte – dick wie ein Geschichtsbuch. Seit bald vier Jahrzehnten stehen Abwärts mit einigen kurzweiligen Unterbrechungen bereits auf den Bühnen Deutschlands, Europas, der Welt und beglücken uns mit teils mehr, teils weniger punkrockigen Delikatessen. Ihren ersten, legendären Auftritt feierten sie 1979 auf einem Hamburger Festival mit dem schon allessagenden Namen Geräusche für die 80er und begeisterten erste Anhänger mit ihrer hausgemachten Interpretation von Caprifischer. Den geben sie übrigens bis heute regelmässig zum Besten. Nach der ersten EP Computerstaat 1980 folgte eine kunterbunte Achterbahnfahrt durch die deutschsprachigen Punkrock- und Neue Deutsche Welle-Gefilde. Die Abwärts-Biographie liest sich nicht nur dank prominenter Namen ehemaliger Mitglieder wie John Caffery oder den späteren Mitgliedern der Einstürzenden Neubauten FM Einheit und Marc Chung wie ein Musiklexikon der letzten Jahrzehnte. Auch die zahlreichen Höhen und Tiefen, die obligaten Exzesse im letzten Jahrhundert, Rechtsstreitigkeiten mit dem Playboy himself wegen ihres Totenkopf-Bunny-Logos sowie «last but not least» ihre vielen erinnerungswürdigen Auftritte sorgen dafür, dass die Band nicht von der deutschen Musikgeschichte zu trennen ist. Seit 2004 taucht ein weiterer bekannter Name in der Liga von Frank Z., dem charismatischen Gründer und Mastermind von Abwärts, auf. Rodrigo González, der Bassist der selbsternannt besten Band der Welt, half mit seiner ganzen Überzeugungskraft mit das damals bereits halb beerdigte Projekt zu neuem Leben zu erwecken. So lädt auch das aktuelle Line Up, zu dem ausserdem noch Bassist Stefan Bühler, der bei The Boss Hoss normalerweise die Gitarre bedient, sowie der Drummer der H-Blockx Dog Kessler gehören, zur schweisstreibenden Abendunterhaltung ein. Wer also auch Teil der deutschen (Punkrock-)Geschichte werden möchte, sich auf immerwährende Evergreens wie Computerstaat oder Alkohol freut, oder einfach mal Rod abseits der Ärzte geniessen möchte, weiss nun ganz genau, was er zu tun hat. Und wem das noch zu wenig gute Gründe sind: Im Herbst 2018 erscheint auch nach vier endlos langen Jahren endlich ihr neustes Werk!
Gemeinsam mit Frauen* aus aller Welt wird gekocht, diskutiert und sich ausgetauscht. Wir freuen uns auf gemütliche Stunden und leckeres Essen in guter Gesellschaft.

Wann:

  • Helfen 14:45 Uhr
  • Essen 18:00 Uhr

Wo:

Gaswerk Kulturzentrum Untere Schöntalstrasse 19 8406 Winterthur

Kosten:

  • CHF 5.- Helferinnen*, inkl. Znacht und Getränke
  • CHF 20.- Znacht inkl. Getränke
Diese Beträge machen den Frauen*znacht erst möglich. Frauen* mit keinem oder wenig Geld essen bei uns gratis. So wird allen Frauen* Teilnahme und Integration, unabhängig von deren Einkommen, ermöglicht.

Anmeldung:

frauenznacht@gaswerk.ch mit Angabe Fleisch, vegi oder vegan (Aufgrund beschränkter Platzanzahl werden die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt) Willkommen ist jede Frau*, ob zum Kochen oder gemeinsamen Essen.

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Zwischen Art Punk, Post Pop und Indie Rock: Das Tessiner Duo Peter Kernel zieht nicht nur durch Vielseitigkeit und Kreativität in seinen Bann, sondern besticht besonders durch träumerische Harmonien und eingängige Melodiebögen.

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Rrröööaaarrr. Voivod zertrümmern das Gaswerk!

Seit den frühen 80ern zelebriert das musikalische Inferno schnelle Riffs und bringt das Publikum mit ihrer Kombination aus Old-School Death Metal mit elektronischen Samples und industrieller Musik ins Schwitzen. Über all die Jahre hat sich eine grosse Vielseitigkeit in ihrem eigenständigen Sound entfaltet. Die Spannbreite dehnt sich von satten Heavy-Metal Riffs mit Double-Bass, über Pink Floyd Coversongs zu Parts, die klar dem Prog-Metal zuzuordnen sind, bis hin zu heftigem Cyberpunk. 

Anlässlich ihres 35. Geburtstag beehren die Kult-Kanadier Winterthur als einzige CH-Show.

 

 

Mit auf Tour sind Nightrage: allerfeinster melodiöser Metal für Fans von In Flames, Children of Bodom oder Dark Tranquility. Die Band setzt sich zusammen aus Mitgliedern aus Schweden und Griechenland und überzeugt in erster Linie durch atemberaubende Gitarrenarbeit.

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Stellt man sich den Weltuntergang musikalisch vor, so dürften Primitive Man den perfekten Soundtrack dazu liefern. Mit ihrer kataklystischen Mischung aus Sludge und Noise, gepaart mit nihilistischen Texten in ihrer bösesten Form, zelebrieren die drei Jungs aus Denver das Ende der Menschheit. Doch bevor dieses tatsächlich eintritt, wird das Trio erst noch die Wände des Gaswerks mit tonnenschweren Riffs und einer urgewaltigen Menge Hass in ihren Grundfesten erschüttern. Wer sich also schon immer mal gefragt hat, wie es sich anfühlen könnte von einem Mammut umgewalzt zu werden, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Sludge wie er schwerer und vernichtender kaum sein könnte.

 

 

Ebenfalls im Sludge Metal beheimatet, schlagen -16- eine etwas andere Fahrtrichtung ein. Schwere, (Stoner-)rockige Riffs treffen auf distanzierte verzerrte Schreie und eine Prise Hardcore Punk. Und das tut die Band aus der City of Angels (LA, USA) nicht erst seit neustem. Ganze 27 Jahre hat das Quartett bereits auf dem Buckel, und liefert seither konsistente Qualitätsalben, wie das letzte Release «Lifespan of a Moth» aus 2016 beweist. 

Nach der Sommerpause laden wir im September wieder zum Znacht ein! Gemeinsam wird gekocht, diskutiert und sich ausgetauscht. Wir freuen uns auf gemütliche Stunden und leckeres Essen in guter Gesellschaft.

Wann:

- Dienstag, 03. Oktober 2017

- Helfen 14:45 Uhr / Essen 18:00 Uhr

 

Wo:

Gaswerk Kulturzentrum

Untere Schöntalstrasse 19

8406 Winterthur

 

Kosten:

- CHF 5.- Helferinnen*

- CHF 20.- Znacht inkl. Getränke

 

Diese Beträge machen den Frauen*znacht erst möglich. Frauen* mit keinem oder wenig Geld essen bei uns gratis. So wird allen Frauen* Teilnahme und Integration, unabhängig von deren Einkommen, ermöglicht.

 

Anmeldung:

frauenznacht@gaswerk.ch mit Angabe Fleisch, vegi oder vegan

(Aufgrund beschränkter Platzanzahl werden die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt)

 

Willkommen ist jede Frau*, ob zum Kochen oder gemeinsamen Essen.

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Die neue Saison steht an und ein kleiner Trommelwirbel wäre angebracht: Mutilation Rites aus New York City machen den Auftakt mit einer deftigen Mischung aus Black- und Death Metal. Die rohen, tiefen Growls sind nichts für zarte Gemüter, dafür umso mehr für alle diejenigen, die sich zur rabiateren Sorte zählen und im Moshpit daheim fühlen. Anfang dieses Jahres nahmen die New Yorker ihr drittes Album «Chasm» im Kultladen von Robert Scott «Wino» Weinrich, Zuhause in der «Saint Vitus Bar» auf.

 

 

Eröffnet wird die Nacht von Solbrud aus Kopenhagen. Hier herrscht die gewohnt kalte Atmosphäre, welche die Black Metal Bands aus Skandinavien typischerweise mitbringen. Die Dänen gehören zu den wenigen, die den Spagat zwischen Vielschichtigkeit und dem emotionalen Ausdruck beherrschen. 

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